Das Projekt „Digital Harmony: Bridging Generations for Well-being in Education“ nimmt sich einer
drängenden Herausforderung an: das digitale Wohlbefinden in Schulgemeinschaften zu stärken –
gerade angesichts der sich rasant verändernden digitalen Welt. Sowohl Schüler*innen als auch
Lehrkräfte stehen zunehmend vor großen Herausforderungen: Sie müssen digitale Kompetenzen ausbauen, sich vor Gefahren im digitalen Raum schützen und einen gesunden und ausgeglichenen Umgang mit digitalen Medien finden.
Da diese Herausforderungen nicht auf eine einzelne Generation beschränkt sind, verfolgt das Projekt
einen generationenübergreifenden Ansatz. Es nutzt die Erfahrungen und Perspektiven älterer Menschen, insbesondere Großeltern, um den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Durch außerschulische Workshops, an denen sowohl Lehrkräfte als auch Senior*innen teilnehmen,
soll gegenseitiges Lernen angeregt und eine unterstützende digitale Lernkultur aufgebaut werden.
Die zentrale Idee ist, dass digitales Wohlbefinden dann wirksam in den Bildungsalltag integriert
werden kann, wenn dafür nachhaltige Strukturen und Programme geschaffen werden. Besonders
herausfordernd ist dabei die Einbindung in die Lehrpläne der Primar- und Sekundarstufe in Europa –
nicht zuletzt, weil die nationalen Lehrpläne oft schon stark ausgelastet sind. Das Projekt Digital Harmony setzt genau hier an: Durch fundierte Forschung, praxisnahe Schulungen und innovative Ansätze will es dazu beitragen, eine positive und inklusive digitale Lernumgebung zu gestalten. Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen zu befähigen, sich sicher, reflektiert und kompetent in der digitalen Welt zu bewegen.
Das erste persönliche Treffen im Rahmen des Projekts fand am 28. Mai 2025 in den Räumlichkeiten
von UGTPV, in Valencia (Spanien), statt. Alle Partner nahmen an der Veranstaltung teil, stellten sich
und ihre Organisationen vor, berieten sich über die weitere Vorgehensweise innerhalb des Projekts
und legten Fristen für die Aufgaben fest, die als nächstes erledigt werden müssen. Das nächste
persönliche Treffen wird am 18. und 19. November 2025 auf Zypern stattfinden.