Das Projekt „Digital Harmony: Bridging Generations for Well-being in Education“ nimmt sich einer
drängenden Herausforderung an: das digitale Wohlbefinden in Schulgemeinschaften zu stärken –
gerade angesichts der sich rasant verändernden digitalen Welt. Sowohl Schüler*innen als auch
Lehrkräfte stehen zunehmend vor großen Herausforderungen: Sie müssen digitale Kompetenzen ausbauen, sich vor Gefahren im digitalen Raum schützen und einen gesunden und ausgeglichenen Umgang mit digitalen Medien finden.
Da diese Herausforderungen nicht auf eine einzelne Generation beschränkt sind, verfolgt das Projekt
einen generationenübergreifenden Ansatz. Es nutzt die Erfahrungen und Perspektiven älterer Menschen, insbesondere Großeltern, um den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Durch außerschulische Workshops, an denen sowohl Lehrkräfte als auch Senior*innen teilnehmen,
soll gegenseitiges Lernen angeregt und eine unterstützende digitale Lernkultur aufgebaut werden.
Die zentrale Idee ist, dass digitales Wohlbefinden dann wirksam in den Bildungsalltag integriert
werden kann, wenn dafür nachhaltige Strukturen und Programme geschaffen werden. Besonders
herausfordernd ist dabei die Einbindung in die Lehrpläne der Primar- und Sekundarstufe in Europa –
nicht zuletzt, weil die nationalen Lehrpläne oft schon stark ausgelastet sind. Das Projekt Digital Harmony setzt genau hier an: Durch fundierte Forschung, praxisnahe Schulungen und innovative Ansätze will es dazu beitragen, eine positive und inklusive digitale Lernumgebung zu gestalten. Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen zu befähigen, sich sicher, reflektiert und kompetent in der digitalen Welt zu bewegen.
Das zweite persönliche Treffen im Rahmen des Projekts fand am 18. November 2026 in den
Räumlichkeiten von CARDET in Nikosia (Zypern) statt. Alle Partner nahmen an dieser zweiten
Veranstaltung teil und tauschten sich über die Projektentwicklung und die administrativen Aspekte des Projekts aus. Abschließend einigten sich die Partner auf die nächsten Schritte und Maßnahmen. Das nächste persönliche Treffen findet am 31. März 2025 in Rzeszow (Polen) statt.